Choose your country / language

Barmag geht mit Zuversicht gestärkt in eine gemeinsame Zukunft mit Rieter

Remscheid, Neumünster, 27. Februar 2026 – Seit Anfang Februar gehört das Traditionsunternehmen Barmag mit zwei von weltweit elf Standorten in Remscheid und Neumünster zum Schweizer Rieter-Konzern. Es firmiert nun, nach fast zwei Jahrzehnten im Schweizer Oerlikon Konzern, auch weltweit wieder als „Barmag“. Und darauf sind die rund 1.100 Beschäftigen am Standort in Remscheid-Lennep sowie die rund 280 Beschäftigten am Standort in Neumünster besonders stolz. Seine Produkte wird das Unternehmen von jetzt an unter den Produktmarken „Barmag“ und „Neumag“ anbieten.

Barmag geht mit Zuversicht gestärkt in eine gemeinsame Zukunft mit Rieter
Barmag geht mit Zuversicht gestärkt in eine gemeinsame Zukunft mit Rieter

Bildunterschrift:
Zwei starke Marken, zwei erfahrene Manager: Rieter CEO Thomas Oetterli und Barmag CEO Georg Stausberg stellten sich im Februar den Fragen ihrer Mitarbeitenden und schauten gemeinsam mit Zuversicht in die Zukunft 
>> Bilder herunterladen

Techtextil: Barmag sets technological trends

Als vor einem Jahrhundert die Ära der Chemiefaserindustrie begann, leistete auch ein deutsches Unternehmen Pionierarbeit. Die 1922 gegründete Barmag zählte zu den weltweit ersten Unternehmen, die Maschinen zur Großfertigung synthetischer Spinnfasern konstruierten. Bis heute prägt der führende Hersteller von Chemiefaser-Spinnanlagen und -Texturiermaschinen aus Remscheid, seit Anfang Februar 2026 ein Tochterunternehmen des renommierten Schweizer Textilmaschinenherstellers Rieter, den technologischen Fortschritt in seiner Branche.

Der Rieter-Konzern wurde nun durch die Übernahme der Barmag zum weltweit größten Anbieter von High-Tech Textilmaschinen und -anlagen. Wie Rieter CEO Thomas Oetterli an der Bilanzmedienkonferenz vom 26. Februar 2026 bekannt gab, wird die global tätige Industriegruppe mit rund 7.000 Beschäftigen im Bereich Maschinen und Anlagen für die Herstellung von Natur- und Chemiefasern sowie den dazugehörigen Komponenten und Servicegeschäften im Übergangsjahr 2026 einen Umsatz von 1,3 bis 1,5 Mrd. Schweizer Franken anstreben. Etwa die Hälfte davon soll die Barmag beisteuern. Thomas Oetterli sagt: „Rieters Akquisition der Barmag führte nun zwei weltweit führende Technologieunternehmen zusammen und schuf damit den globalen Marktführer im Bereich Natur- und Chemiefasern.“

Energieeffiziente Spinnereitechnologie
Georg Stausberg, langjähriger CEO des Remscheider Traditionsunternehmens Barmag, sagt: „Da die Zukunft der Barmag nun fest mit der von Rieter verbunden ist, können wir uns vollkommen auf das Wesentliche konzentrieren: Wir wollen Kundenerwartungen übertreffen. Wir sind uns einig in unserem Engagement, unseren Kunden alles zu bieten, was Sie brauchen, um auf dem Weltmarkt erfolgreich zu sein: das richtige Team, die richtige Technologie und die richtigen Dienstleistungen. Mit mehr als 230 Jahren Branchenexpertise auf Seiten Rieters und über 100 Jahren auf Seiten der Barmag bündeln wir unsere Kräfte, um unseren Fokus auf energieeffiziente Spinnereitechnologie, intelligente Digitalisierung und Automatisierung zu schärfen, damit unsere Kunden ihren Vorsprung in diesen vielversprechenden Bereichen ausbauen können“.

Die Barmag-Belegschaft hieß ihren neuen Konzernchef Thomas Oetterli zusammen mit weiteren Managementmitgliedern aus der Zentrale in Winterthur, Schweiz, bereits am 9. Februar in Remscheid- Lennep herzlich willkommen. In gelöster Atmosphäre tauschten sich Manager, Angestellte und Produktionsmitarbeitende intensiv über die gemeinsame Zukunft aus. Die Beschäftigen aus Neumünster waren online dazugeschaltet, konnten die Liveübertragung der Ansprachen und Paneldiskussionen verfolgen und ebenso wie die Remscheider Beschäftigen Fragen an ihre zwei Chefs stellen.

Es ging ihnen vor allem um die Zukunft des Unternehmens. Die weiterhin angespannte geopolitische Lage, die Wechselkursnachteile des Euro gegenüber asiatischen Währungen und die Bereitschaft der Kunden in große Anlagenprojekte zu investieren sind derzeit nur einige der Herausforderungen für europäische und speziell deutsche Maschinenbauer. „Wir haben im Oktober letzten Jahres zur weltweit größten Textilmaschinenmesse, der ITMA Asia in Singapur, über 20 Innovationen auf den Markt gebracht. Die Qualität unserer Produkte ist hervorragend. Wir haben exzellente Kundenbeziehungen in allen Märkten dieser Welt – vor allem in China, Indien, der Türkei und den USA. Jetzt müssen sich die Rahmenbedingungen noch einmal etwas zu unseren Gunsten verbessern, und wir sind wieder in einem Wachstumsmarkt unterwegs“, so Stausberg.

Infrastrukturausbau in Schleswig-Holstein
„Die Projektlandschaft einzelner Produktlinien – darunter vor allem auch die Neumag-Technologien für unsere Teppichgarnanlagen und Polyester-Stapelfaseranlagen, die wir neben den Vliesstoffanlagen in Neumünster herstellen – stellt sich aktuell zudem herausfordernder dar als die der Barmag Technologien für Polyesterfilament aus Remscheid und die für die Texturierung aus dem Standort Suzhou in China“, erklärt Georg Stausberg, der bereits 37 Jahre im Unternehmen tätig ist. „Ich habe in dieser Woche bei einer Betriebsversammlung noch einmal mein Bekenntnis zu den drei Neumag Technologien und den Mitarbeitenden bekräftigt“, sagt Stausberg. „Wir gehen neben einem weiterhin erfolgreichen Servicegeschäft auch alternative Wege beispielsweise bei der Erschließung neuer Märkte als allgemeiner Maschinenbauer“, sagt er. So montierte das Unternehmen in Neumünster allein in den letzten zwölf Monaten über 100 Trafoanlagen für den Infrastrukturausbau in Schleswig-Holstein.

For further information, please contact:

André Wissenberg

André Wissenberg

Vice President, Head of Barmag Marketing, Corporate Communications and Public Affairs
keyboard_arrow_up